Aktuelles Programm im ODEON

Bitte wichtigen Hinweis zur Kartenreservierung beachten


Weihnachtskonzert mit Quadro Nuevo

Freitag, 01. Dezember 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Quadro Nuevo spielt Weihnachtslieder. Ungewohnt und doch vertraut. Bekannte und selten gehörte Stücke werden von den vier Virtuosen charmant interpretiert, filigran, gefühlvoll. Mit Liedern wie "Es ist ein ’Ros’ entsprungen, Maria durch den Dornwald ging und Die dunkle Nacht ist nun dahin" blickt Quadro Nuevo zurück in die Jahrhunderte und setzt des Menschen Suche nach Trost und Liebe musikalisch um. Das akustisch-instrumentale Quartett spielt zur Vorweihnachtszeit eine sehr persönliche Auswahl stimmungsvoller Melodien. Vor einigen Jahren begann die Weltmusik-Gruppe Weihnachtskonzerte zu geben. Dies wurde den vier Musikern, die den Rest des Jahres mit Tango und fetzigen Balkan-Rhythmen umherreisen, zu einem tiefen Bedürfnis. So füllen sie in der Adventszeit die Säle mit besinnlichen Melodien. Dabei beschränkt sich das Repertoire nicht auf christliche Lieder aus der Heimat und fernen Ländern. Quadro Nuevo bereichert die Vielfalt winterlicher Musik auch durch jiddische oder indianische Melodien. Das Quartett tourt seit 1996 durch die Länder der Welt und gab über 2500 Konzerte. In dieser Zeit hat das Ensemble eine ganz eigene Sprache der Tonpoesie entwickelt. Sie ist geprägt von der europäischen Spielform des Tango, der leidenschaftlichen Liebe zum Instrument und von großer Spielfreude.

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KUNTU "Geschichten aus dem Regenwald"

Sonntag, 3. Dezember 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro

Für Zuschauer ab 5 Jahren

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Afrikanische Tiermärchen - zum Zuhören, Mitspielen und Tanzen.
Wo ist eigentlich der Dschungel? Drinnen oder draußen? Heute ist das keine Frage! Die drei KUNTUs erzählen, tanzen, trommeln und singen von und über Afrika. Löwen brüllen, Schlangen zischen, Moskitos surren, Papageien keckern, jedes Kind darf sein Lieblingstier nachahmen. Das nicht immer der Leopard der Sieger im Urwald ist, sondern auch mal der kleine schlaue Spinnenmann - das ist die zutiefst befriedigende und erheiternde Erfahrung für Kinder und Erwachsene. Es spielen: Hansjörg Ostermayer, Mary Ann Fröhlich und Chris Portele.

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Lesung mit Günther Maria Halmer "Fröhliche Weihnachten"
musikalisch begleitet von Gerald Buß am Flügel

Freitag, 08. Dezember, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Eine humorvoll-vergnügliche Weihnachtslesung mit Günther Maria Halmer, musikalisch begleitet von Gerald Buß am Flügel. Kaum einer, der Günther Maria Halmer nicht kennt als sympathisches Schlitzohr "Tscharlie" aus Helmut Dietls Kultserie "Münchner Geschichten". So zählt Günther Maria Halmer auch heute, vier Jahrzehnte und rund 150 Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen später, immer noch zu den beliebtesten deutschen Schauspielern. Für eine weihnachtliche Lesung der ganz besonderen Art kommt Günther Maria Halmer nun erstmals nach Göppingen, im Gepäck eine bunte Auswahl an geistreich-witzigen Texten von Karl Valentin, Peter Frankenfeld, Ludwig Thoma, Oskar Maria Graf, Hermann Hesse, Erich Kästner, Somerset Maughan u.a. Dabei weiß das Rosenheimer Urgewächs mit Wahlheimat München gar köstlich zu unterhalten. Denn mit seiner Wandlungsfähigkeit, seinem Gespür für Atmosphärisches lässt er uns die Figuren der Geschichten so richtig hautnah (mit)erleben. Für den musikalischen Rahmen der fröhlichen Weihnachtslesung sorgt der Göppinger Kirchenmusikdirektor und Kantor Gerald Buß.

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Uwe Kropinski Trio

Uwe Kropinski - guitar, percussion, vocals
Susanne Paul - cello
Vladimir Karparov - sax, vocals

Samstag, 9. Dezember 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

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Uwe Kropinski gilt als der "vielleicht bedeutendste und aufregendste Innovateur im Bereich moderner, improvisierter, stilübergreifender akustischer Gitarrenmusik". Was Uwe Kropinskis berühmter Gitarrenkollege Pat Metheny nämlich feststellte, trifft den Nagel sozusagen auf den Kopf: "Ich war noch nie von einem Sologitarristen so beeindruckt wie von ihm, von seiner Musikalität, seiner innovativen Begabung und seinem tief empfundenen Verhältnis zum Instrument ..."
Für Uwe Kropinski ist die Gitarre Saiten- und Perkussionsinstrument zugleich: Finger klopfen auf dem Korpus Rhythmen, als ob sie eine Conga wäre, diese wiederum werden von einer ostinaten Basslinie unterlegt, während er zugleich mit der Linken eine unabhängige Melodiestimme zufügt. Eine geradezu atemberaubende Mischung aus Rhythmus, Akkord- und Melodiearbeit - und die Musik klingt manchmal so, als würde sich da der schnellste aller Gitarristen und ein Trommler ein hitziges musikalisches Duell liefern. Susanne Paul wuchs in Kalifornien in einer deutsch-mexikanischen Familie auf und spielt seit ihrer frühen Kindheit Cello. Sie pflegte in jungen Jahren das Bass-Spiel in einer Punkband ebenso, wie das auf der Flamenco-Gitarre. Susanne Paul studierte danach klassisches Cello und fand sich letztlich im Jazz wieder, wo sie ihre unterschiedlichen musikalischen Interessen am besten vereint sieht.
Vladimir Karparov ist in Bulgariens Hauptstadt Sofia geboren und aufgewachsen. Dort nahm er an der Nationalen Musikakademie ein Jazz- und Popmusikstudium auf, das er später an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater fortsetzte. Seit 2001 lebt Vladimir Karparov in Berlin. Je länger er fern der Heimat lebte, desto intensiver besann er sich der bulgarischen Volksmusik, die im Laufe der Jahre zum festen und charakteristischen Bestandteil seines Schaffens werden sollte. Eine Prägung, die im Uwe Kropinski Trio auf geradezu selbstverständliche Weise zum Tragen kommt.

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Kalle Kalima`s Long Winding Road "High Noon"

Kalle Kalima - guitar
Greg Cohen - bass
Max Andrzejewski - drums

in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

Samstag, 13. Januar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Der Gitarrist Kalle Kalima ist ein musikalischer Abenteurer. Ob an der Stilgrenze zum Rock, die Huldigung seiner finnischen Heimat oder Jazz-Anarchie mit der Band Kuu!, der 43-jährige liebt die Freiheit, die Weite und Breite der improvisierten Musik immer wieder neu auszuloten. Und ist immer wieder für eine Überraschung gut.
Auf "High Noon", seiner neuesten CD-Produktion, unternimmt der in Berlin lebende Kalle Kalima einen Streifzug durch die Western & Country Music. Seine Gefährten sind der amerikanische Bass-Altmeister Greg Cohen und der junge, bereits mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis prämierte Schlagzeuger Max Andrzejewski.
Das neue Projekt ist für Kalle Kalima eine alte Liebe: "Als Teenager hatte ich einen Gitarrenlehrer, der mir Country und Western näher brachte. Das hat mir sehr gefallen und seither habe ich das immer wieder für mich gespielt." Und nicht nur für sich. Schon mit dem österreichischen Schlagzeuger Alfred Vogel und dessen "Glorreichen Sieben" spielte er vor einigen Jahren bei zwei Country-Jazz-Projekten, einer Bearbeitung großer Western-Hits und einer Neil Young Hommage, mit. War dies eher eine wilde Geschichte, so geht "High Noon" jetzt einen anderen Weg. "Es geht um die Konzentration auf das Wesentliche. Das Album soll ein Road Trip sein, mit verschiedenen Landschaften am Straßenrand, aber ohne großes Hin und Her. Konzeptionell dicht, eine Art ,Kind of Blue’ mit Country-Jazz", erklärt Kalima.
In der Tat fügen sich die 13 Stücke auf der CD fast zu einer Suite zusammen, obwohl sie ganz unterschiedlicher Herkunft sind: Vier Filmhits aus der Feder des großen Hollywood-Komponisten Dimitri Tiomkin stehen im Zentrum, darunter natürlich "High Noon" aus dem gleichnamigen Westernklassiker von 1952 mit Gary Cooper. Das übrige Repertoire reicht von klassischen Western-Nummern wie "South Of The Border" über den alten Seemanns-Shanty "Santy Anno" aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und dem Lagerfeuer-Klassiker "Ghost Riders In The Sky" bis hin zum Beat-Evergreen "Man Of Mystery" von den "Shadows" und Leonard Cohens "Hallelujah".

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TheaterGrueneSosse "Die Kartoffelsuppe"

Freitag, 19. Januar 8.30 und 10.30 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro

Für Zuschauer ab 7 Jahren
im Rahmen der Kinder- und Jugendtheatertage

01-19-TheaterGrueneSosseKINDERTHEATER

Man nehme: Eine dicke Zwiebel, eine Stange Lauch, einige Möhren, Sellerie und natürlich Kartoffeln, einen Schauspieler und einen großen Topf auf einem Herd, rühre kräftig um, lasse alles gut aufkochen und schmecke fein mit spannenden Geschichten ab.
Ein Theaterstück, in dem es um gesundes Essen und die Kunst des Kochens geht und den Hunger in schlechten Zeiten. Und so wie sich die Geschichte weiterspinnt, wird geschnippelt und geschält und gekocht. Aber hat das Schweinchen Frieda, die beste Freundin von Lene, den Krieg und all die anderen Wirren jetzt eigentlich überlebt? Diese und andere Fragen klären die Zuschauer und der Schauspieler im Anschluss an das Stück bei einer richtigen Kartoffelsuppe. Ein im wörtlichen Sinne nahrhaftes Theatererlebnis, das Kindern ganz nebenbei etwas über gesunde Ernährung erzählt.

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"Die Elixiere des Teufels" - frei nach E.T.A. Hoffmann
Hörkonzert mit dem Midnight Story Orchestra

Samstag, 20. Januar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 19 €, ermäßigt 15 €

Kulturreferat in Zusammenarbeit mit ODEON

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E.T.A. Hoffmann schrieb mit "Die Elixiere des Teufels" den wohl virtuosesten und geheimnisvollsten Roman der sogenannten Schwarzen Romantik: Eine fesselnde Story von atemberaubender Spannung und zugleich eine der eindringlichsten und berührendsten Geschichten des Genres. Hoffmanns Roman erzählt von dem jungen und besonders begabten Mönch Medardus, der im Bamberger Kapuzinerkloster zum erfolgreichen Kanzelprediger aufsteigt. Als ihm eines Tages auch die Sorge für die seltsame Reliquienkammer übertragen wird, erfährt er von einer rätselhaften Flasche, die dort gehütet wird. Der geheimnisvolle Inhalt wurde der Legende nach vom Teufel selbst gebraut. Medardus muss freilich davon kosten und das Unheil nimmt seinen Verlauf . Das Nürnberger Ensemble "Midnight Story Orchestra" wurde 2008 von Andreas Wiersich gegründet und etablierte mit seinen "Hörspielkonzerten" ein neues, spannendes Bühnenformat. Zur festen Besetzung des MSO gehören neben Andreas Wiersich (E-Gitarre, Komposition und Textbearbeitung) der Vibra- und Marimbaphonist Florian Bührich, der Schlagzeuger Stephan Ebn, der Keyboarder Toni Hinterholzinger, der Bassist Tobias Kalisch sowie nicht zuletzt der einzigartige Erzähler Dr. Jasper Paulus.Geboten wird ein musikalisch-literarischer Tiefenrausch, spannend von der ersten bis zur letzten Zeile und unterstrichen von einer abwechslungsreichen Melange aus Gregorianik, klassischen Einflüssen bis hin zu Rock und Jazz.

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Theater en miniature "Wie Findus zu Pettersson kam"

Sonntag, 21. Januar 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 4 Jahren

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Es war einmal ein alter Mann namens Pettersson. Er war so allein, dass er sich am Morgen am liebsten die Decke über den Kopf gezogen hätte. Bis seine Nachbarin ihm ein kleines Kätzchen schenkte. Endlich hatte Pettersson jemanden der ihm zuhörte! Von morgens bis abends erzählte der Alte dem kleinen Kater Geschichten aus seinem Leben. Findus hörte aufmerksam zu und eines Tages war es so weit: "So eine Hose möchte ich auch haben", sprach er. Pettersson war glücklich. Was für einen wunderbaren Kater er doch hatte!
Die Geschichte ist nachzulesen in dem Bilderbuch des schwedischen Autors Sven Nordqvist "Wie Findus zu Pettersson kam", erschienen im Oetinger Verlag.

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Gerald Ettwein "Herr Wunderle lernt Englisch"

Freitag, 26. Januar 10 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 5 Jahren
im Rahmen der Kinder- und Jugendtheatertage

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Bei Herrn Wunderle schellt’s Telefon. Sein Freund James aus England ruft an und lädt ihn zu seinem Geburtstag ein. Was bringt man mit? Was kommt alles in den Koffer? Was zieht man an? Wie begegnet man den Menschen in England? Und vor allem: wie sagt man das alles auf Englisch? Dass die Vorbereitungen nicht so laufen, wie sich das der Herr Wunderle vorstellt, kann man sich denken - aber dass beim Kofferpacken sooo wundersame Dinge passieren ... Eine unterhaltsame "Englischstunde" für alle Kinder, die gerade angefangen haben, Englisch zu lernen. Die Kinder, die es schon ein bisschen können, helfen dem Herrn Wunderle, Englisch zu verstehen. Und ganz nebenbei lernen die Kinder das vielleicht schönste und unwichtigste Wort der englischen Sprache.

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Kabarett mit Philipp Weber "FUTTER - streng verdaulich"

Freitag, 26 Januar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter und mit zahlreichen Preisen dekorierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker. Und mit dieser Doppelbegabung hat er sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischen Kunstform zu erheben. Denn er hat die politische Dimension von Essen erkannt. Sein Programm "FUTTER" ist, wie er selber meint, eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft. In einer globalisierten Welt sind Entscheidungen vor dem Supermarktregal folgenschwerer als in der Wahlkabine. Zumindest für den Thunfisch. Oder frei nach Bertolt Biolek: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral!"Philipp Weber wirft mit originellen Sprüchen, satirischen Spitzen und Bonmots nur so um sich, lässt Pointen kübelweise aufs Publikum los und breitet sein an sich trockenes, zwischen Labor, Mittagstisch und Biotonne angesiedeltes Thema derart genüsslich vor seinem Publikum aus, dass es eine wahre Freude ist. Wir wollen uns doch alle gut ernähren. Aber was heißt gut? "Bio", natürlich! Und "Bio" gibt’s ja heute schon bei Lidl: Die Hühner sind glücklich, aber hinter der Kasse sitzt ´ne arme Sau! Der Deutsche ist so scharf auf Bio, dass das Zeug mittlerweile aus China heran gekarrt werden muss. So eine Öko-Gurke hat also gerne mal 5000 Flugkilometer auf dem Buckel. Dann ist es klimatechnisch auch egal, wenn man zum Naturkostladen um die Ecke in seinem Porsche Cayenne düst. Schließlich schluckt der ja Biodiesel. Biodiesel aus gentechnisch verändertem Soja, angebaut von Ex-Dschungel-Indianern in Brasilien... Na, dann: Prost Mahlzeit.

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Meisterwerke im Gespräch
Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer

Wir nähern uns einer Radierung von GOYA im Gespräch mit Frau Dr. Christina Jetter-Staib,
Kunsthistorikerin und Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung Göppingen

ODEON Kulturcafé in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Göppingen
Sonntag, 28. Januar, 10 - 12 Uhr
Eintrittspreise: 12 €, ermäßigt 8 € inklusive Kaffee und Hefekranz

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Sie gehört zu den bekanntesten Werken der Kunstgeschichte: Die Radierung "Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" des Spaniers Francisco de Goya.
Die Grafik in der Sammlung "Los Caprichos" (zu Deutsch: "Die Launen / Einfälle") entstand in den Wirren der Französischen Revolution und wurde erstmals 1799 veröffentlicht. In den vergangenen 200 Jahren hat sie schon viele Deutungen erfahren: Sie galt als grundlegende Kritik der Aufklärung an Aberglaube, Laster und Borniertheit. Gleichzeitig spricht aus der Grafik bereits der Zweifel an der menschlichen Vernunft. Damit stellt dieses Werk eine Frage, die auch für uns heute von großer Bedeutung ist: Wie weit reicht unsere Vernunft? Und was ist schlimmer: Das Fehlen der Vernunft oder eine vollkommen vernünftige Welt?

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Kabarett mit Timo Wopp "Moral - Eine Laune der Kultur"

Samstag, 10. Februar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Wir haben unfassbar viel Angst. Früher war es die Angst vor saurem Regen. Heute ist es die Angst vor Überfremdung. Oder schlimmer noch die Angst, kein WLAN zu haben. Unsere allergrößte Angst ist aber, von denen da oben belogen zu werden. Dass wir uns dies getrost sparen können, zeigt Timo Wopp in seinem zweiten ständig aktualisierten Programm "Moral - eine Laune der Kultur." Denn schonungslos ungefiltert illustriert er, dass niemand uns mehr belügt als wir selbst. Und für diese These könnte es kein besseres Beispiel geben als ihn selbst. In seinen Stand-Ups wird alles Private politisch und damit angreifbar. Jede Pointe ist ein distanzloses Eingeständnis der eigenen Ressentiments und des persönlichen Scheiterns. Er nennt das Kind bei Namen, so hässlich es auch sein mag. Dabei ist Timo Wopp in seiner Verlogenheit so bestechend ehrlich, dass einem beim Zuhören schon mal der eigene moralische Kompass durcheinander geraten kann. Aber zum Glück weiß Google ja eh immer, wo wird sind. Wer braucht da noch einen Kompass. "Timo Wopp, der perfideste aller Moralisten. Hochgeschwindigkeitskabarett mit einem intellektuell furiosen Finale. Tiefe Verbeugung. Atemlos." (Neue Presse Hannover)

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DADA-Matinee

Kostproben aus dem Labor für höheren Unsinn
Lesung und Schauspiel mit Cornelia Schönwald und Gerd Kolter

Sonntag, 11. Februar, 11.00 Uhr
ODEON Kulturcafé in Kooperation mit dem Kulturreferat Göppingen
Eintrittspreise: 12 €, ermäßigt 8 €

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Über 100 Jahre liegt der Beginn von DADA jetzt zurück - jener Bewegung um Hugo Ball, Emmy Hennings, Hans Arp und anderen, die mit Lautgedichten, verrückten Tänzen und wilden Kostümierungen nicht nur traditionelle Kunstvorstellungen über den Haufen warfen, sondern auch gegen den Irrsinn der Metzeleien und Giftgaseinsätzen im ersten Weltkrieg protestierten. Wäre es nach 100 Jahren nicht langsam Zeit fürs Museum? Mitnichten! Auch heute ist jede Form von DADA nötiger denn je, um dem realen Irrsinn etwas Widersinn entgegenzusetzen.
Cornelia Schönwald und Gerd Kolter präsentieren alte und neue, sinnFREIe Produkte aus dem literarischen Labor.

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Kristin Asbjörnsen Trio "Traces Of You"

Kristin Asbjörnsen - vocals
Ablaye Cissoko - kora, vocals
Olav Torget - guitar. Vocals

Samstag, 17. Februar 20.30 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 26 €, ermäßigt 22 €

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Die norwegische Sängerin Kristin Asbjörnsen ist ein Ausnahmetalent und eine der schillerndsten und eigenwilligsten Künstlerinnen, die sich als Interpretin zwischen Jazz und Gospel international etablieren konnte.
"Die schwarze Stimme Norwegens" nennt sie die FAZ, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn im Gegensatz zu ihrer Debüt-CD "Wayfaring Stranger" (2007), die Kristin Asbjörnsen ausnahmslos dem Repertoire der amerikanischen Gospel-Sängerin Ruth Reese widmet, reicht ihr Ausdruck heute von Tori Amos und PJ Harvey bis Billie Holiday, von Agnetha Fältskog über Emiliana Torrini bis Diana Krall und Melody Gardot.
Das hat viele Gründe. Zum einen verfasst die Sängerin sämtliche Lieder selbst. Zum anderen zeigt sie auf "The Night Shines Like The Day" (2009), dass sie sich auch mit Pop, Singer/Songwriter, Soul, Jazz und Blues auskennt. "Sehr viel Blues sogar", ergänzt der Kritiker Michael Frost, "ihre Stimme ist dabei erstaunlich wandlungsfähig - mal hell und zärtlich, mal fröhlich, dann dunkel und melancholisch, rau und verletzlich."
Ihren Durchbruch erlebte diese Frau mit der wunderbar expressiven Stimme 2009 mit ihrem vielfach ausgezeichneten Album "The Night Shines Like The Day", auf dem sie ausschließlich eigene Songs versammelte. Für ihr 2013 veröffentlichtes Album "I’ll Meet You In The Morning" interpretiert Asbjörnsen wiederum Spirituals, wie schon auf ihrem Solo-Debütalbum von 2006.
Kristin Asbjörnsen wurde am Trondheimer Konservatorium zur Jazz-Sängerin ausgebildet. Sie wurde bekannt als Sängerin der Jazz-Rock-Band Dadafon, für die sie auch als Komponistin tätig ist.
Neben ihrer Tätigkeit bei Dadafon ist Asbjörnsen Mitglied der Formationen Kvitretten und Kroyt 2004 sang sie auf dem Album "Seafarer’s Song" des norwegischen Starpianisten und Buchautors Ketil Bjornstad, welches auch in Deutschland sehr erfolgreich wurde. Mit dem Soundtrack zu dem Film Factotum von Bent Hamer veröffentlichte Asbjörnsen 2006 ihr erstes Soloalbum.
Kristin Asbjörnsen begeistert heute Kritiker und Musikliebhaber in aller Welt. Wir freuen uns riesig auf diese phantastische Sängerin.

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Theater HERZeigen "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer"

Sonntag, 18. Februar 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 5 Jahren

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Lummerland ist die geliebte Heimat von Lukas, dem Lokomotivführer und Jim Knopf, der als Baby in einem Paket auf diese winzige Insel kam. Doch als Jim heranwächst, und es auf Lummerland allmählich zu eng für alle wird, machen die zwei Freunde Jim und Lukas sich gemeinsam mit der Lok Emma auf, um einen neuen Platz in der Welt zu finden. Auf dieser abenteuerlichen Reise lernen sie den Kaiser von Mandala kennen, dessen Tochter, Prinzessin Li Si, nach Kummerland verschleppt worden ist. Lukas und Jim durchqueren gefährliche Schluchten, riesige Wüsten, Vulkanlandschaften, sie begegnen dem Scheinriesen, Herrn Tur Tur, dem Halbdrachen Nepomuk - und Frau Malzahn. Schließlich gelingt es ihnen sogar, die kleine Prinzessin aus dem Herzen der Drachenstadt zu befreien. Und sie finden auch für sich ein passendes Stückchen Erde!

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Musik-Comedy mit Stenzel & Kivits "The Impossible Concert"

Samstag, 24. Februar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Ein unmögliches Konzert zu geben - das schaffen nur die niederländischen Musikclowns Stenzel & Kivits. Sie sprechen die internationale Sprache der Musik. Virtuos und musikalisch hochprofessionell zeigen sie, wie gut sich die beiden scheinbar so ungleichen Genres klassische Musik und Humor kombinieren lassen. Hohe musikalische Professionalität, eine gehörige Portion Verrücktheit und komödiantische Beigaben sind das eine, verblüffende technische Tricks das andere. Selten hat man den Parforceritt durch die Musikgeschichte oder den "Fliegenden Holländer" so wörtlich umgesetzt erlebt. Kein klassisches Thema ist vor ihren Improvisationen und Persiflagen sicher. Die Welt der Oper wird grandios auf die Schippe genommen. Für Verblüffung sorgen vor allem auch die außergewöhnlichen und einfallsreichen Musikinstrumente. Die wilde Musikclownerie von Stenzel & Kivits besticht mit viel Komik und wunderbaren Einfällen. Origineller kann man die großen Klassiker nicht zum Besten geben. E(ernste)-Musik zum Brüllen komisch.

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Georg Friedrich Händels Auferstehung
Rudolf Guckelsberger liest aus Stefan Zweig "Sternstunde der Menschheit"

ODEON Kulturcafé, Sonntag, 4. März 17.00 Uhr
Eintrittspreise: 15 €, ermäßigt 11 €

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Als eine "Sternstunde der Menschheit" beschreibt Stefan Zweig, der vor 75 Jahren starb, den Abend des 21. August 1741, als Georg Friedrich Händel auf dem Schreibtisch seiner Londoner Wohnung das Libretto zu einem Oratorium findet: "The Messiah". Schon lange hat er nichts mehr komponiert, eine schwere Schaffens- und Gesundheitskrise lähmte ihn. Doch die Urgewalt dieses Textes reißt ihn aus seiner Lethargie und in nur 28 Tagen komponiert Händel ein Werk, das bis heute zu den größten seiner Art zählt. Vor fast genau 275 Jahren wurde es am 13. April 1742 in Dublin uraufgeführt.
Zur Erinnerung an dieses Jubiläum und zum Gedenken an einen wunderbaren Schriftsteller präsentiert Rudolf Guckelsberger den Text in Verbindung mit etlichen Musikbeispielen aus dem Oratorium.

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Kabarett mit Martin Zingsheim "Kopfkino"

Samstag, 10. März 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

03-10-Marti- Zingshei- KABARETT

Wäre Assoziation-Hopping olympisch, Martin Zingsheim könnte sich Hoffnung auf Medaillen machen. Im Sturm hat er die Kleinkunstszene erobert und dabei den Förderpreis des Deutschen Kleinkunstpreises sowie den "Salzburger Stier" gewonnen. Jetzt ist das 33 Jahre junge Ausnahmetalent aus Köln mit neuem Programm unterwegs und präsentiert eine Show jenseits aller Schubladen. Die Dramaturgie des Abends folgt dem wilden Gedankenstrom des frisch promovierten Lockenkopfes. Ein sprachlich virtuoses Abenteuer über Gott und die Welt, Liebe und Hass, Erziehung und Pauschalreisen. Am Rande des Scharfsinns redet und spielt sich der Senkrechtstarter durch seine eigenen Geistesblitze.

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Kinderrevue "Leinen los, setzt die Segel"

Sonntag, 18. März 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 4 Jahren

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Bei dieser Abenteuerreise auf hoher See ist Spannung garantiert! Wird es gelingen, mit dem Schiff aufs weite Meer zu fahren? Kann Clown Franz als Matrose an Bord wirklich dabei helfen, die Segel zu setzen? Was macht Willi, die Schlafmütze? Gibt es wirklich Fische, die Rock´n´Roll tanzen können? Und was hat wohl die geheimnisvolle Schatzkarte in der Flaschenpost zu bedeuten??? Viele Fragen und viele Aufgaben gibt es für die Schiffscrew zu beantworten und zu erledigen. Dies klappt sicherlich am besten mit der Unterstützung von Musik, Gesang, Tanz und Gebärden! Und bestimmt werden so manche Hindernisse überwunden, wenn auch die kleinen und großen Matrosen aus dem Publikum kräftig mitmachen beim Singen und Bewegen. Viele der Lieder des Kinderliedermachers Martin Lindmaier sind inzwischen Hits in den Kinderzimmern. Wenn dann gemeinsam mit dem Kapitän "Ahoi!" gerufen wird, kann die Reise und die Schatzsuche endlich losgehen ...

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A Cappella mit ONAIR "Illuminate"

Samstag, 24. März 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 25 € ermäßigt 21 €
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

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Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat die vielfach preisgekrönte Berliner Vokal-Band ONAIR im Senkrechtflug alle wichtigen Preise der Vokalszene gewonnen und sich innerhalb kürzester Zeit in die international Top-Liga der Vokalformationen gesungen. Musikkritiker und Szenekenner zählen sie zu den besten Vocal-Pop-Bands weltweit. Mit ihrem ersten Programm "Take Off", das ebenfalls im Alten E-Werk zu sehen war, setzte ONAIR bereits Maßstäbe für das Genre A Cappella. Nun legen die sechs sympatischen Berliner mit ihrer zweiten Show "Illuminate" fulminant nach. In "Illuminate" dreht sich alles um das Thema Licht. In diesem neuen Programm verbindet ONAIR herausragende musikalische Eigenkompositionen mit atemberaubenden Vokal-Arrangements bekannter Songs von Künstlern wie Led Zeppelin, Queen, Rammstein oder The Foo Fighters. Dabei covert ONAIR nicht einfach sondern interpretiert mit ganz eigener "onairischer" Handschrift. Auch die Vokal-Bearbeitung bekannter deutschsprachiger Songs eröffnen neue, berührende Klangwelten. Diese spannende Auswahl von Songs setzt ONAIR live durch eine beeindruckende Bühnenshow in Szene.

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Jakob Bro Trio

Jakob Bro - guitar
Thomas Morgan - bass
Joey Baron - drums

Freitag, 13. April 2018, 20.30 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreis: 26 €, ermäßigt 22 €

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Der dänische Jazzgitarrist Jakob Bro lässt sich und seiner Musik gerne Zeit. Phantastisch viel Zeit. Man kann sich Bro als Aquarellisten auf der Gitarre vorstellen. Mit viel Hall tupft er sparsam Töne in den Raum, wo sie langsam verschwimmen und erst im Zusammenspiel mit verblassenden Klängen ihre volle Wirkung entfalten.
Jazzfans dürften Jakob Bro spätestens seit seinen Aufnahmen mit Paul Motian "Garden Of Eden" (2006) und Tomasz Stanko "Dark Eyes" (2009) auf dem Radar haben. Als das Jakob Bro Trio dann 2012 beim Jazzfestival in Kopenhagen sein Debütkonzert gab, schrieb der Kritiker Henning Bolte auf All About Jazz: "Hier finden drei musikalische Welten zueinander. Jeder dieser drei Musiker erzeugt Klänge auf ganz eigene Art. Dabei baut ihr Zusammenspiel auf gegenseitigem musikalischem Vertrauen und genauem Zuhören auf. Sich einander umkreisend kommen sie sich auf wundersame Weise näher und näher, so dass ihre Musik einen ganz eigenen Fluss hat."
Zwei Jahre nach seinem mit mehreren Preisen ausgezeichneten ECM-Debüt "Gefion" (2013) meldet sich Jakob Bro mit einem neuen atemberaubenden Album zurück. Wie schon bei "Gefion" liegt der Schwerpunkt bei "Streams" ebenfalls auf Melodie, Klang, Raum, übereinander geschichteten Texturen und Interaktion. Zudem hat Bro mit dem Bassisten Thomas Morgan mittlerweile ein dermaßen inniges musikalisches Verständnis entwickelt, dass es die beiden nun schaffen, ad hoc improvisatorische Ideen zu entwickeln. Hinzu kommt, dass Jakob Bro in Joey Baron einen der ganz großen Schlagzeuger gefunden hat, der dem Trio viele zusätzliche Impulse gibt. Der äußerst sympathische und charmante Joey Baron gilt in der Jazzszene als einer der begnadetsten Schlagzeuger überhaupt, der einfach alles und dabei alles hervorragend spielen kann.
Bro betrachtet Thomas Morgan als seinen "Seelenverwandten in der Musik". Er lernte den Bassisten vor einigen Jahren kennen. Thomas Morgan ist es auch, der Bros minimalistische, dabei hochmelodiöse Kompositionen mit seinem warmen Spiel verankert. Drummer Joey Baron, der erfahrene Begleiter von Jazzgitarrengrößen wie John Abercrombie, Jim Hall und Bill Frisell, erweist sich als Glücksfall. Meist mit Schlagzeugbesen, oft auch nur mit bloßen Händen bringt Baron das Drumset regelrecht zum Singen.
"Ich habe Musik immer als etwas Ganzheitliches betrachtet", sagt Jakob Bro, "nicht als ein Vehikel, um mein gitarristisches Können zur Schau zu stellen. Es ist mir wichtig, dass beim Erschaffen der Musik jeder in der Gruppe dieselbe Verantwortung hat ... Ich liebe es mit dieser Band zu spielen, weil in der Musik ständig neue Sachen passieren."

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Kabarett mit Ingo Börchers "Ferien auf Sagrotan"

Samstag, 14. April 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber multitaskingfähig. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Darum wäscht er sich täglich mehrmals die Hände. Nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik. "Leben hat Nebenwirkungen", ist Börchers Losung. Aus der Rolle des Hypochonders mit Desinfektionszwang entwickelt er nachdenkliche Ausführungen zum gesellschaftlichen Wandel, zu Schule und Karriere, dem Gesundheitssystem, dem Älterwerden, bis hin zur Moral der Lebensmittelspekulation. Durch seinen akrobatischen Wortwitz bleiben die philosophischen Überlegungen nicht erdrückend im Raum stehen, sondern werden in den Köpfen der Zuschauer zum Leben erweckt. Ingo Börchers hat die Lacher und die Denker auf seiner Seite.

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Afrikanische Weltmusik mit Adjiri Odametey & Band

Samstag, 21. April 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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Adjiri Odametey zählt zu den beeindruckendsten Vertretern afrikanischer Musik. Markenzeichen des ghanaischen Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalisten ist seine warme, erdige Stimme. Mühelos gelingt ihm mit seinen melodiösen Songs der Crossover. Er selbst sieht sich als Botschafter authentischer afrikanischer Musik. Er wuchs in Accra auf, der Hauptstadt Ghanas. Hervorragend ausgebildet wurde Odametey im ghanaischen Centre for culture and arts in Accra. Er gewann zahlreiche Preise und war langjähriges Mitglied des Ghana Dance Ballet und des Kalif Dance Ensembles. Sehr früh tourte er als Musiker auch außerhalb Afrikas, wie z.B. in Japan, Russland, Kuba und Europa. Geprägt durch seine internationalen Eindrücke formte er seinen individuellen Stil heraus, ohne seine musikalischen Wurzeln zu verlieren. Für seine Musik nutzt er selten gehörte afrikanische Instrumente wie z.B. die afrikanische Harfe Kora, die Daumenklaviere Mbira und Kalimba, das Balafon mit Kürbissen als Resonanzkörper und Kpanlogo-Trommeln. "Auch wenn es für einen Deutschen nicht leicht ist: Diesen Namen sollte man sich merken", empfahl die Süddeutsche Zeitung. So schuf sich Adjiri Odametey mit seiner unverwechselbaren Musik einen Platz in der internationalen Weltmusikszene.

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Kabarett mit Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie "Gleich knallt´s"

Samstag, den 5. Mai 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Das Geld liegt auf auf der Fensterbank, Marie haben ihre eigene Form des Kabaretts gefunden. Entwaffnend komisch bis romantisch-melancholisch, politisch-agitierend bis kalauernd versöhnliche, junge Kleinkunst. Wenn sich das real-fiktive Liebespaar nicht gerade äußerst unterhaltsam verquatscht, singen und tanzen sie selbst komponierte Lieder, spielen auf der Lichtorgel und führen eine Smartphonie auf. Ein Knaller folgt auf den anderen. Aber ganz leise. Kurz vor dem Weltuntergang bringen Wiebke Eymess und Friedolin Müller ein neues Programm auf die Bühne. Während die Zivilisation eine Endzeitmelodie aus dem letzten Loch pfeift, basteln die Zwei von der Fensterbank an einem finalen Feuerwerk, das nur aus Zündschnüren besteht. Und im Kopf der Zuschauer beginnt es zu leuchten! Nach den Programmen "MitternachtSpaghetti" und "Paradiesseits", das auch im Alten E-Werk vorgestellt wurde, geht ihr einzigartiges Wort- und Sing-Duell nun in die dritte Runde. Wieder ist das Private politisch und jeder Disput führt vom Hölzchen aufs Stöckchen und zurück. Bis es knallt.Oder auch nicht.

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Kabarett mit Thomas Reis "Endlich 50!"

Freitag, den 18. Mai 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Vorsicht! "Endlich 50!" ist Kabarett. Keine humoristische Altenpflege, sondern die Anstiftung zur ewigen Jugend. Auch wenn man mit 50 endlicher ist als etwa mit 30, aber nur statistisch. Schon darum lautet das Motto des Abends: Nie wieder tot! Nie wieder Angst, nie wieder Mitleids-Krisen. Heute fängt die Zukunft an! Es lebe die permanente Revolution Deiner selbst. Es gibt kein Leben, es sei denn man lebt es. Älter werden ist nicht schwer, alt zu sein hingegen sehr - weshalb wir besser darauf verzichten sollten. Wie? Ganz einfach: Unsere Bedürfnisse altern ja nicht mit, also folgt den Bedürfnissen, auch wenn man ab und an mal eine Aspirin mehr einwerfen muss als früher. In seinem aktuellen Programm bohrt Thomas Reis erneut nach dem Sinn des Alltäglichen und entlarvt dabei jede Menge Lug und Trug und haarsträubenden Unfug.Seine schräge Sicht auf die Dinge verspricht neue Erkenntnisse und überraschende Pointen. Thomas Reis ist ein Schnelldenker, ein Sprachkünstler, ein Poet, der Aphorismen im Minutentakt produziert. Sein Programm ist eine perfekte Mischung aus Alltagskabarett und philosophischen Sentenzen.

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Vorschau: Herbstprogramm 2018 (ohne Gewähr)

Aktualisiert am 29.11.2017

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