Aktuelles Programm im ODEON

Bitte wichtigen Hinweis zur Kartenreservierung beachten


Kabarett mit HG Butzko "echt jetzt"

Freitag, 08. Februar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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Es war einmal, im August 1997, da betrat HG. Butzko, damals noch ein junger, freischaffender Schauspieler - arbeitslos und ohne Engagement - zum ersten mal in seinem Leben mit einem selbst geschriebenen Programm eine Bühne, um seiner jahrelang aufgestauten Leidenschaft für’s politische Kabarett ein Ventil zu bieten. Heute, über 20 Jahre später, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, bietet dieses Jubiläum für HG. Butzko einen Anlass, mit seinem 10. Programm "echt jetzt" ein Zwischenfazit zu ziehen, aber kein "best-of" mit abgestandenen Nummern, sondern eine frische Bestandsaufnahme: Wo stehen wir heute? Wie sind wir da hin gekommen? Und wem können wir dafür in den Hintern treten? Die richtige Antwort lautet natürlich: Uns selbst. Und so hangelt sich Butzko in seinem neuen Kabarettsolo getreu dem Motto: "logisch statt ideologisch" vor allem an der Frage entlang, was sich in den letzten Jahren geändert hat und was nicht, welche Entwicklung zu begrüßen ist und warum nur diese, und warum man alle anderen getrost in die Tonne kloppen kann. Wie immer bietet auch "echt jetzt" eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrige Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie "umme Ecke" stattfinden.

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2MannSongComedy mit die feisten "Nussschüsselblues"

In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

Samstag, 16. Februar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Als die feisten noch Ganz Schön Feist hießen und ein Trio waren, von Anfang der 90er Jahren bis 2012, schufen sie ihr eigenes Genre: Pop-A-Cappella-Comedy. "Gänseblümchen", "Es ist gut, wenn du weißt was du willst" oder "Du willst immer nur f...en" sind Songs die Ganz Schön Feist populär machten. Nach dem Ende von Ganz Schön Feist kehrte erst mal besinnliche Stille ein. Doch diese hielt nicht lange an: Mathias Zeh (alias C.) und Rainer Schacht fehlte die Musik, die Bühne und das Lachen. So kehrten sie schon 2013 als die feisten mit ihrer Zwei-Mann-Song-Comedy zurück und wurden 2017 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Der feine Humor vom rauchig feurigen C. verschmilzt auf Rainers Bassstimmenrhythmuskickboxkleingitarrenteppich wie Käse auf der Pizza. "Nussschüsselblues", "Die schönste Braut der Welt", "Tofuwurst"...schon allein die Titel machen Appetit auf das neue Live-Programm der feisten. "Kriech nicht da rein" war der erste Youtube-Hit der Beiden. Der "Nussschüsselblues" wird auch gerade geklickt und geteilt wie verrückt. Das Ergebnis: euphorisierte neue Fans, die gar nicht wussten, dass es so was wie die feisten gibt.

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Figuren Theater Phoenix "Der Regenbogenfisch"

Sonntag, 24. Februar 15 Uhr
Für Zuschauer ab 3 Jahren
Eintrittspreis 4 Euro

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Der Regenbogenfisch ist mit seinem schillernden Schuppenkleid der allerschönste Fisch im ganzen großen Ozean. Und darauf bildet er sich auch mächtig was ein, alle sollen ihn bewundern. Aber dadurch wird er mit der Zeit immer einsamer. Da bekommt er einen guten Rat. Er überwindet seinen Stolz und versucht, den anderen Fischen Freude zu bereiten. Und er merkt, wie glücklich es macht, Freunde zu haben.

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Kabarett mit Erwin Grosche
"Wie aus heiterem Himmel-Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

Samstag, den 16. März 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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"Wie aus heiterem Himmel" fallen die Geistesblitze seit Jahren über Erwin Grosche herein. Erwin Grosche ist ein Clown, ein Philosoph und ein perfekter Reiseführer durchs wilde Absurdistan. Als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmöglichen Pointen überrascht er seit 50 Jahren sein Publikum. Bereits in den Achtzigern beglückte er das ODEON-Publikum im Zimmertheater Haus Illig. Er bekam alle bedeutenden Kleinkunstpreise und stand auf unzähligen Bühnen um sein Publikum mit seinen Gedanken zur Welt zu überraschen und zu erfreuen. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist und wundert sich über nichts mehr. Erwin Grosche erfindet die Welt im Kleinen neu. In seinem 14. Kleinkunstprogramm überrascht er wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen. Der Magier des Minimalen und Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags. Natürlich fehlen auch nicht seine poetischen Zumutungen über die Stille und die Natur. Man darf gespannt sein auf das neue Programm des Paderborner Kulturpreisträgers, der schon im Vorfeld ganz bescheiden abwinkt: "Ich hab doch gar nichts gemacht." Die Hamburger Morgenpost schrieb über Erwin Grosche: "Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen."

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theater en miniature "Findus zieht um"

Sonntag, 24. März 15 Uhr
Für Zuschauer ab 4 Jahren
Eintrittspreis 4 Euro

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Jeden Morgen um vier wacht Pettersson auf, weil Findus in seinem Bett hüpft. So geht das einfach nicht weiter, denkt sich Pettersson. Vielleicht wäre es das Beste, Findus würde ausziehen? Gemeinsam richten die beiden das alte Plumpsklo im Garten als Häuschen für Findus her. Hüpfen kann er dort ganz ausgezeichnet. Doch nachts ist es ganz schön unheimlich so allein, und bestimmt sitzt auch der Fuchs vor der Tür und wartet nur darauf, einen kleinen Findus zu verspeisen. Vielleicht ist es bei Pettersson doch schöner? Das Stück nach dem Bilderbuch von Sven Nordqvist wird liebevoll erzählt mit wunderschönen Puppen von Mechtild Nienaber und einem raffinierten Bühnenbild von Andrej Garin.

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Lesung mit Günther Maria Halmer
"Ein Mensch..." Gedichte von Eugen Roth und Geschichten von Ephraim Kishon

Samstag, 30. März 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Tränen wurden gelacht bei der Lesung "Fröhliche Weihnacht" mit Günther Maria Halmer im Dezember 2017 bei ODEON. Nun wird es garantiert wieder lustig und sehr unterhaltsam, wenn der bekannte und beliebte Film- und Fernsehschauspieler erneut auf der Bühne des Alten E-Werks Platz nehmen wird. Diesmal präsentiert er satirische und humorvolle Geschichten und Gedichte von Ephraim Kishon und Eugen Roth zum Schmunzeln und Lachen. Und das derart anschaulich, dass nicht nur deren Figuren Gestalt annehmen, sondern auch die Komik der Erzählungen wächst und wächst. Günther Maria Halmer spielt bei der Lesung die Figuren mit Sprache, Mimik und Gestik so überzeugend, dass die Zuhörer ins Geschehen hineingezogen werden. Geprägt von seiner persönlichen Lebenserfahrung und als Charakterschauspieler längst eine feste Größe begibt sich eben dieser Günther Maria Halmer nun in die Satire. In seiner Lesung "Ein Mensch..." verwandelt er sich in den Geschichten von Ephraim Kishon genauso umwerfend komisch in die rüde Rolle eines derben Hundetrainers wie in die weinerliche Attitüde eines Kleinkindes, das Angs vorm Wasser hat. Der Titel der Lesung verpflichtet aber auch geradezu, einige unsterbliche Gedichte von Eugen Roth vorzutragen, die jeweils mit genau diesen beiden Worten beginnen. Da geht es dann um Alltägliches, Krankenkässliches, Vergessliches und Ursächliches, aber auch um die Liebe.

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Sehnsucht nach Meer
Lesung mit Musik

Dorothea Baltzer und Christina Meißner (Cello)
ODEON Kulturcafé in Koop Kulturreferat Göppingen

Sonntag, 31. März 17 Uhr
Eintrittspreise: 12 €, ermäßigt 8 €

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Das Meer! Wasserstraße, Lebenswelt und, Nahrungsquelle, aber auch immense Projektionsfläche für so viele Träume.
Die Cellistin Cristina Meißner und die Schauspielerin Dorothea Baltzer begeben sich an diesem Abend mit dem Publikum auf dieses schwankende Element und loten seine Tiefen poetisch und musikalisch aus. Küssende Heringe und gespenstische Schiffe werden gesichtet, von alten Seemännern, aber auch ja, von Piratinnen erzählt. Die Romantik schuf zu diesem Thema eine Fülle von sehnsüchtiger Dichtung, in der die beiden Künstlerinnen reiche Ausbeute fanden. Dorothea Baltzer ist Schauspielerin am Theater tri-bühne Stuttgart. Neben ihrer Theaterarbeit hat sie sich unter anderem auf literarische Programme und szenische Lesung spezialisiert. Seit 2003 ist sie immer wieder als Sprecherin für den SWR oder Arte zu hören.
Christina Meißner erhielt ihre künstlerische Ausbildung in Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt, wo sie viele Jahre auch lehrend tätig war. Ihr Repertoire reicht von der Renaissance bis Moderne. Mittlerweile vier CD-Einspielungen dokumentieren ihren solistischen Weg.

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Dieter Ilg Trio "B-A-C-H"

Dieter Ilg (Bass)
Patrice Héral (Schlagzeug, Perkussion)
Rainer Böhm (Piano)
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

Freitag, 5. April, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 26 €, ermäßigt 22 €

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Seit Jahren gehört Dieter Ilg zu den einflussreichen Stimmen des europäischen Jazz. Seine elektrisierende Vitalität, intelligente Neugier, technische Brillanz und totale Hingabe an den Moment brachten ihm internationale Reputation ein. Aus den Werken Johann Sebastian Bachs holt sich Kontrabassist Dieter Ilg das neue Material für sein Trio mit Rainer Böhm am Piano und Patrice Héral am Schlagzeug. Das Trio hebt mit seinem zugleich intimen und extrovertierten Kammerjazz Grenzen zwischen musikalischen Epochen und Genres auf. Bemerkenswert konsequent verfolgt Ilg seine Vorstellung von einer eigenen, natürlichen Herangehensweise. Traumwandlerisches Zusammenspiel und Mut zum Risiko lässt magische, unverwechselbare Augenblicke entstehen, die diese drei Instrumentalisten zu einer der intensivsten und organischsten Live-Formation ihrer Art formen. Melodiös, lyrisch, romantisch eingänglich und gleichsam forsch herausfordernd verbindet ihre Musik Unterhaltsamkeit mit höchstem Anspruch. "Ein Hörgenuss nicht nur für eingefleischte Jazzfans, sondern für alle, die Musik lieben ," attestierte Klassik- und Jazzstar Thomas Quasthoff und der NDR lobte "lange wirkte kein Trio mehr derart intensiv miteinander verstrickt wie gerade dieses."

Verdis "Otello", Wagners "Parsifal" und "Mein Beethoven": Der Jazz-Bassist Dieter Ilg hat in seiner Karriere bereits mehrfach seine klassischen Wurzeln erforscht und in den Jazz überführt. Für die Stücke von "B-A-C-H" ließ er sich diesmal von den Kompositionen Johann Sebastian Bachs inspirieren. "Du kannst nicht Jazz spielen, ohne auch Bach zu spielen", stellte Saxofonist Joshua Redman über den Einfluss des Urvaters der europäischen Kunstmusik fest. Eine Einstellung, die auch Dieter Ilg teilt: "An ihm kommt man als Musiker nicht vorbei."

Schon im CD-Opener "931", inspiriert von "Kleine Präludien aus dem Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach", wird der ungezwungene und spielerische Umgang des Trios mit den Großtaten des Urvaters der europäischen Musik offenbar. Ilg und seine Mitstreiter spielen federleicht, sie geben den Themen neue Formen, sie schwelgen, swingen, dass es eine helle Freude ist. Den mathematisch-strukturalistischen Kompositionen setzen Ilg & Co. die Freiheit des Jazz entgegen und hauchen ihnen somit frisches Leben ein. Dabei spielen sie immer mit großer Achtung vor den Kompositionen, mit sensiblem Fingerspitzengefühl. Die Intensität ihres Zusammenspiels ist mitreißend. Ilg, Böhm und Héral verstehen sich blind. Alle nutzen den ihnen zustehenden Raum für Entfaltung, ohne je die Komposition aus den Augen zu verlieren. Würdevoll ist das, ergreifend und erfrischend. Es ist fast, als hätte man diese Kompositionen endlich aus ihrem Korsett befreit und ließe sie tanzen.

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"Auf dem Sternenweg"
Eine literarisch-musikalische Wanderung nach Santiago de Compostela

Rudolf Guckelsberger (Erzähler),
Barbara Gräsle (Gitarre)

Sonntag 7. April 17 Uhr
ODEON Kulturcafé
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Der geschichtsträchtige "Camino de Santiago" erlebt seit einigen Jahrzehnten eine große Renaissance. Abertausende Menschen aus aller Welt - nicht nur fromme Christen, auch Kunstliebhaber und sportlich motivierte Wanderer - begegnen sich auf dem "Sternenweg" und machen dabei ihre eigenen Erfahrungen. Sie alle haben ein Ziel vor Augen und eine Sehnsucht im Herzen...

Unser Programm auf dem "Sternenweg" bietet die Gelegenheit, sich imaginär auf die Pilgerreise zu begeben! Aus fast unüberschaubar gewordener Literatur über den Jakobsweg hat Rudolf Guckelsberger Texte zusammengestellt, die einerseits die historischen Hintergründe der Jakobsbewegung beleuchten und andererseits von ganz persönlichen Erlebnissen berichten. Das Spektrum reicht von Texten aus dem 13. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Autoren wie Cees Nooteboom. Dazu kommen Auszüge aus historischen Romanen und natürlich dürfen auch Passagen aus den bekannten Pilgerberichten unserer Tage nicht fehlen.

Barbara Gräsle begleitet die Wanderung entlang der ältesten Pilgerroute durch Nordspanien, des Camino frances, mit passenden gitarristischen Klängen. Und gegen Ende des Programms darf sich dann jeder, der will, auch selbst als Pilger fühlen, wenn er in das beliebte Pilgerlied "Tous les matins nous prenons le chemin" einstimmt...

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Kabarett mit Helmut Schleich "Kauf, du Sau!"

Freitag, 12. April 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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Helmut Schleich ist eine der markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Das Fernseh- und Radiopublikum kennt ihn vor allem als Gastgeber seiner eigenen Polit- Kabarettsendung "SchleichFernsehen", die im Bayerischen Fernsehen und er ARD läuft sowie als Kolumnist des satirischen Wochenrückblicks "Angespitzt" im Bayerischen Rundfunk. Egal, ob auf der Bühne, im Hörfunk oder TV - Helmut Schleich nimmt seine Zuschauer mit auf abenteuerliche Reisen in die Tiefen der deutschen Befindlichkeit und führt ihnen die ergötzlichen Absurditäten des Alltags vor Augen. So auch in seinem neuen Programm "Kauf, du Sau!" Ja, Sie haben schon richtig gehört. Sie sollen kaufen. Und wenn Sie nichts kaufen, fliegen Sie raus! Denn: Wer nicht flüssig ist, ist überflüssig. Und überflüssige Menschen haben im Paradies der schönen neuen Warenwelt nichts verloren. Die verschmutzen nur das Konsumklima. Aber Sie sollen nicht nur kaufen. Besonders auch verkauft werden. Nämlich für dumm. Weil Waren und Wahrheiten sich leichter unters Volk bringen lassen, wenn keiner zu genau hinschaut. An jeder Ecke steht ein Maulheld, der die neueste Zukunftsidee anpreist: Egal ob Europa, Digitalisierung, 3D-Drucker oder künstliche Intelligenz - überall Perspektiven, die keine sind. Oder zumindest nur für diejenigen, die auf dem Sonnendeck der Globalisierung sitzen. Das geht Helmut Schleich gehörig gegen den Strich. Und deshalb rückt er in seinem Programm der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe - bis die Konsumblase platzt.

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Konzert mit Astrid North & Band

Samstag, 4. Mai 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

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Die "Leading Lady der hiesigen Soulszene", wie der Spiegel Astrid North bezeichnete, hat vor mehr als drei Jahren ihr Solo-Debüt "North" mit großem Erfolg bei ODEON vorgestellt. Die NWZ schrieb: "Sympathie, Bescheidenheit und eine große Soulstimme - das zeichnet Astrid North aus. Mit ihren Musikern Illay Chester und Benny Glass spielte sie bei Odeon ein fantastisches Konzert." Astrid North veröffentlichte im September 2016 ihr zweites Solo-Album mit dem bedeutenden Titel "Precious Ruby". Ein paar weitere Schritte sind getan, auf ihrer suche, auf ihrer Reise in die musikalische Unabhängigkeit. Ihr erstes Solo-Album "North" erschien 2012 und ist ein unbeschreibliches Kleinod, das treffend als "hinreißen kantig" beschrieben wurde "Precious Ruby" geht neue Wege, entdeckt neue Facetten, einen anderen Sound, ein anderes Gefühl - ist eine andere Ära. Was bleibt ist: Intimität. Roughness. Erdigkeit. Ehrlichkeit. Die Gewichtung hat sich leicht verschoben - etwas weniger rough und erdig trifft es uns mit noch größerer Intimität und Ehrlichkeit. Ihre Kindheit verbrachte Astrid North mit Reisen zwischen ihrer Geburtsstadt Berlin und ihrer Familie in Houston. Sie lebte dort überwiegend bei ihrer Großmutter Ruby, die mit dem aktuellen Album besonders gewürdigt wird. Die Zeit in den USA hat die künstlerische Entwicklung Astrids entscheidend geprägt. Die Erinnerungen an viel Musik, Sing- und Tanzbattles verstärkte ihren Wunsch Musikerin zu werden. 1992 gründete sie mit B.La und Tex Super die Band Cultured Pearls. Ihre Songs wurden zu Radio-Hits und die Band tourte jahrelang erfolgreich. Nach zehn erfolgreichen Jahren trennten sich Cultured Pearls. Der Wunsch nach Freiheit und Eigenständigkeit war groß und 2004 begann sie ihre Solo-Karriere.

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"Wenn wir wie die Bären wären"
Eine Hommage an F.W. Bernstein

ODEON Kulturcafé in Kooperation mit dem Kulturreferat

Sonntag, 5. Mai 11:00 Uhr
Eintrittspreise: 10 €, ermäßigt 6 €.

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Er ist nicht mehr unter uns, der schreibende Zeichner, der Wortspieler, der freundliche Anarchist Fritz Weigle alias F.W. Bernstein aus Göppingen. Am Ende des letzten Jahres hat er uns nach langer Krankheit verlassen. Sein Skizzenbuch, in dem er bei jeder Gelegenheit diskret produktiv seine Mitmenschen porträtierte, es bleibt geschlossen, die Pirouetten seines Witzes zwischen Sinn und Unsinn drehen sich nicht mehr. Dabei brauchen wir doch gerade heute mehr denn je diesen Witz, der nichts mit platter Comedy zu tun hat, sondern sich - in des Wortes ursprünglicher Bedeutung - dem Geist, dem Esprit verdankt. F.W. Bernstein beherrschte und lehrte nicht nur die "Zeichnerei" und schrieb ein grundlegendes Handbuch darüber, er war ebenso ein Kenner des musikalischen Bildungsguts und ging souverän mit dem traditionellen literarischen Handwerk um. Im ironischen, parodistischen Spiel mit dieser Grundlage entfaltete er zu unser aller Vergnügen immer neue Varianten seines komischen Unsinns.
Er fehlt sehr, aber seine Karikaturen sind uns ebenso geblieben wie seine Gedichte, seine Prosa, seine Dramen. Deshalb möchten Gerd Kolter und Tina Stroheker, begleitet von Maria Grossmann am Piano, mit einer kleinen Auswahl aus seinem literarischen Werk F.W. Bernstein wieder lebendig werden lassen.

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Wolfgang Haffner Quartett

"Special: Wolfgang Haffner Quartett plays Haffner"
Wolfgang Haffner (Schlagzeug)
Christopher Dell (Vibraphon)
Simon Oslender (Piano, Keyboards)
Christian Diener (Bass)

Samstag, 11. Mai 2019, 20.30 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 26 €, ermäßigt 22 €

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Der äußerst sympathische Wolfgang Haffner ist einer der erfolgreichsten deutschen Jazzmusiker. Er war erst 18 Jahre alt, als ihn Albert Mangelsdorff zum Mitglied seiner Band erkor. Heute ist Haffner ohne Zweifel der bekannteste deutsche Schlagzeuger: An über 400 Alben war er bislang beteiligt, in 80 Ländern der Welt hat er getourt. Und sogar ein Kollege wie Curt Cress, eine Drummer-Generation älter und Haffners direkter Vorgänger bei "Passport", nennt ihn "den herausragenden deutschen Jazztrommler". Er spielte nicht nur mit der Crème de la Crème der hiesigen Jazzer - und das generationenübergreifend von Mangelsdorff bis Till Brönner, von Klaus Doldinger bis zu Michael Wollny -, sondern er ist auch einer der wenigen Deutschen, die international erfolgreich sind. US-Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker, Chuck Loeb oder John Abercrombie vertrauen seinem unbestechlichen Drive und seiner inspirierenden Kreativität genauso wie skandinavische Größen von Nils Landgren bis Lars Danielsson. Wegen seines extrem druckvollen und dynamischen Spiels ist Haffner außerdem auch einer der gefragtesten Begleiter von Rockund Pop-Stars wie Chaka Khan, den Fantastischen Vier oder sogar Nightmares on Wax. Auf seinem letzten Album "Kind Of Cool" bewegte sich Wolfgang Haffner zwischen Tradition und Moderne. Er warf einen Blick auf das Great American Songbook. In der Tradition des legendären Modern Jazz Quartets und mit dem Spirit des Cool Jazz erklingen Klassiker wie "Django" und "My funny Valentine" zeitlos schön, ungemein relaxed und sophisticated. Als Schlagzeuger wie als Bandleader ließ Haffner Musik organisch und natürlich klingen. Er zeigte sich als wahrer Meister der Atmosphäre, des Grooves und Flows. Haffners aktuelles Album >Kind Of Spain<, das im Herbst 2017 erschienen ist, knüpfte mit seiner entspannten, distinguierten Grundstimmung an den äußerst erfolgreichen Vorgänger >Kind Of Cool< von 2015 an.
Für sein Konzert bei ODEON im Alten E-Werk hat sich Wolfgang Haffner nun aber etwas ganz besonderes einfallen lassen, ein "special" sozusagen. Es wird definitiv keine Wiederholung seiner beiden letzten Konzerte in Göppingen geben, vielmehr verspricht er einen traumhaften Abend unter dem Motto: Wolfgang Haffner Quartett plays Haffner". Die Band besteht ansonsten aus dem jungen, überragenden Pianisten und Keyboarder Simon Oslender, dem genialen (!) Christopher Dell am Vibraphon, sowie dem Top-Bassisten Christian Diener.
Das wird ein Fest, versprochen!

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Kabarett mit Lisa Eckhart "Die Vorteile des Lasters"

Freitag, den 24. Mai 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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Lisa Eckhart, eine junge Steirerin, kroch aus der verbrannten Erde der deutschen Poetry Slam Szene, um sich in der Kabarettszene Österreichs mehr Raum zu verschaffen. Mit Performance und Texten so gnadenlos wie der Katholizismus und so wortgewandt wie eine Nationalratsitzung. Die Wiener Zeitung schreibt: "Ihre Reime und die Inszenierung sind so, wie man es von großen Schauspielhäusern gewohnt ist. Das Publikum ist schwer beeindruckt von diesem hohen Niveau". Die Vorteile des Lasters: Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Denn alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen, Ablässe waren das perfekte Last-Minute Geschenk und lasterhaft zu sein noch Kunst. Doch dann starb Gott ganz unerwartet an chronischer Langeweile. Und bei der Testamentsverlesung hieß es, wir wären alle von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende. Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaut die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällen die Völlerei. Facebook beschämt die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidieren den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben’s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heilt die Mittel. Darum gilt es, die Sünde neu zu erfinden. Wie widersetzt man sich der Spaßgesellschaft ohne den eigenen Spaß einzubüßen? Wie empört man seine Umwelt ohne als Künstler verleumdet zu werden? Wie verweigert man sich dem Konsumerismus ohne auf irgendetwas zu verzichten? Wie verachtet man die Unterhaltungsindustrie ohne Adorno schmeichelnd ans Gemächt zu fassen. Wie wird man zum Ketzer einer säkularisierten Welt?

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Aktualisiert am 05.02.2019

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